1000 Kilometer durch Österreich…

Ich fahr ja wirklich nicht gern Auto. Is ja nicht so, dass ich es nicht kann. Ok, manche mögen da anderer Meinung sein.. ich erinnere mich noch an eine lustige Heimfahrt vom Semmering, mit 4 Männern in der Rest-Fettn, daher alle 4 nicht fahrtauglich. Darunter ein Autohausbesitzer. Ich musste also fahren. Mit dem Auto vom Autohaus Mann. Alle 2 Minuten hat mich einer der Besoffenen auf ein notwendiges Umschaltmanöver hingewiesen… („4. Gooong, bitte!  Sog, heast du des net??“)  Seit 2 Jahren hab ich jetzt wenigstens ein Automatik-Auto. Leider bezieht sich die Automatik nur aufs Schalten, von mir aus könnte das ganze Auto automatisch mit mir fahren, während ich schlafe, stricke oder sonst was mach.

Das Problem mit dem Autofahren und mir ist, dass es mich schlichtweg langweilt. Laaaangweilig !!! Da hilft der beste Gabalier nix aus dem CD Player (apropos: heut war ich schon ein bisserl stolz, als das Kind bei der Klopause auf der Autobahnraststätte lautstark angefangen hat „sooooo liab hob i diiiii“ zu singen 🙂

Also Fazit:  ich mag es nicht, das Autofahren. Und die anderen mögen es auch nicht, wenn ich es tu. Wurscht, ob die anderen mit mir im Auto sitzend oder einfach nur zufällig auf der selben Straße wie ich fahren.

So. Und jetzt hab ich die letzten 3 Tage aber tatsächlich 1000 Kilometer fahren müssen !!! (Tausend !!!) Ich sags euch wo: Wien-Bad Ischl-St. Wolfgang-Salzburg-Ampflwang-Hartberg-Wien.  Ein Horror!  Normalerweise fahr ich ja Zug. Ging bei der Streckenführung halt nicht.

Impressionen meiner Sternenfahrt:

Autofahren

 

Die letzten 100 Kilometer hatte ich wenigstens eine lustige Beifahrerin auf der Rückbank. Die war dann aber auch schon froh, als wir endlich wieder in Wien waren. „Mamaaa, wir sind schon da!“, tönte es laut von hinten als wir nach Wien reinfahren. Sag ich: „nein, noch nicht ganz.“ „Doch, Mama“, meint sie „ich seh aber schon unseren Garten“.

„Nein, das ist der Schloßpark von Schönbrunn“ ….